Plätze in Wien

In Wien gibt es zahlreiche schöne Straßen und Plätze, wobei nicht alle Wiener Plätze auch touristisch interessant sind. Seit dem Jahr 1816 gibt es den Heldenplatz, der früher wohl als Paradeplatz diente. Den Namen „Heldenplatz“ erhielt er erst im Jahr 1918, als die beiden Reiterstandbilder errichtet wurden, die Prinz Eugen und Erzherzog Karl darstellen.

Der österreichische Erzherzog hatte einst Napoleon besiegt und erhielt hier ein Standbild, das zu damaligen Zeit weltweit einzigartig war, da das Pferd nur auf seinen Hinterbeinen steht und nicht weiter abgestützt wird. Das ist umso erstaunlicher, da das Standbild ein imposantes Gewicht von etwa 20 Tonnen hat. Rund um den Platz, der zu den schönsten weltweit zählt, befinden sich viele repräsentative Bauwerke, auf dem Platz tummeln sich viele Touristen und Einheimische, von hier aus kann man auch eine Fahrt mit dem Fiaker starten.

Der Ballhausplatz in der Wiener Innenstadt hat seinen Namen daher, dass bis zum Jahr 1903 hier immer Wiener Ballhäuser standen. Heutzutage befinden sich am Ballhausplatz das österreichische Außenministerium sowie das Bundeskanzleramt.

Zu den größten und am meisten frequentierten Plätzen der Stadt Wien gehört der Schwarzenbergplatz, auf dem ein schöner Hochstrahlbrunnenanlage trohnt. Auf dem sehr verkehrsreichen Platz befindet sich ein Denkmal des Namensgebers Fürst Karl-Philipp Schwarzenberg aus dem Jahr 1867. Der Platz wird von mehreren prachtvollen Bauwerken gesäumt, darunter das Palais Schwarzenberg, das Palais Wertheim, das Palais Ofenheim sowie das Palais Ludwig Viktor.

In der Wiener Altstadt befindet sich der Platz „Am Hof“, der im Mittelalter vor allem als Marktplatz genutzt wurde. Rund um den Platz kann man herrliche Fassaden erblicken, die Mitte des Platzes wird von der Mariensäule markiert. Sehr idyllisch ist der Franziskaner Platz mit dem Moses-Brunnen in der Wiener Innenstadt, mit zahlreichen netten Lokalen und guten Einkaufsmöglichkeiten gelegen.

Am Josefsplatz befinden sich das Palais Pallavicini im Stil des Klassizismus, die Nationalbibliothek sowie das Palais Palffy mit einer schönen Fassade im Stil der Renaissance. Der Hohe Markt ist der älteste Wiener Platz und Standort der faszinierenden Ankeruhr im Jugendstil, bei der jeden Tag um 12 Uhr mehrere Figuren eine Parade abhalten.

Am Stephansplatz steht der weltberühmte Stephansdom, hier ist für viele Touristen auch der Ausgangspunkt für ihre Erkundungstour durch die Wiener Innenstadt. Hier kann man auch zu einer Shoppingtour aufbrechen, oder sich in einem der schönen Cafés niederlassen. Ebenfalls sehr belebt ist der Schwedenplatz, an dem sich der beliebte Wiener Eissalon befindet.